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Fitness & Transformation

Hello 2025 🙂 Das Jahr 2024 verdient einen kurzen Rückblick, für mich war es das Jahr der Transformation…

Fitness & Transformation das klingt erstmal unspektakulär, steht für mich aber in einem direkten Kontext zueinander 🙂

Die Reise hat letztes Jahr im März 2024 begonnen und die Motivation war mal wieder voll da, mit Energie und Elan richtig durchzustarten. *Ironie aus* Nein, nein und nun wie das wirklich gelaufen ist. Zunächst einmal muss man wissen, das ich was das Thema Sport angeht, ziemlich faul bin, dass war nicht immer so, früher war ich sportlich unterwegs und habe viel Handball gespielt, war auch reiten und habe Kampfsport gemacht und war auch noch anderweitig sportlich aktiv. Im Fitnessstudio war ich zu dem Zeitpunkt auch regelmäßig, es war also im Grunde tatsächlich nicht immer so aber eben die letzten 10 Jahre bestimmt so, dass mich das Thema nicht wirklich interessiert hatte.

Was im Nachhinein eine nicht so vernünftige Entscheidung war, weil dazu kam das ich mit der Wirbelsäule generelle Probleme habe und mir die Arthrose zu schaffen machte, von den kaputten Knien „Mimimi“, will ich jetzt gar nicht erst anfangen. So ganz geschmiert bin ich also nicht mehr recht gelaufen *grins*

@empirebosswomen

Im März bin ich dann mit einer für mich sehr lieb gewonnen Person auf die Bescheidene Idee gekommen, da wir zwei Faule sind uns gegenseitig ein bisschen zu motivieren. Das klappte alles gut und wir waren ohnehin beide immer mal ganz gerne an der frischen Luft draußen unterwegs.

So haben wir es also erstmal, ohne uns groß Ziele zu setzen einfach gestartet, das „etwas tun“, das „etwas verändern wollen“, haben eben mal schnell die Tangas in die Ritze geklemmt und haben mit vollem Elan losgelegt 💯 Es hatte auch nicht lange gedauert, bis wir wohl gemerkt haben was da so maximal stört beim Laufen *lol*

Wer braucht schon Schlüppi an beim Joggen! 🙈😄 okay okay schon gut. Alle konservativen Muttis verdrehen jetzt gerade die Augen. Dreht sie bitte noch ein wenig weiter, ganz viel Liebe geht an euch raus, denn Individualität ist so eine großartige Sache. Leben und leben lassen und wer zum Lachen gerne in den Keller geht, soll das bitte auch tun dürfen. Amen🙏

Nun denn, wir hatten so unsere sehr lustigen Momente, in denen wir einfach festgestellt haben, wie toll es sein kann gemeinsam nicht nur durchzuhalten, sondern dabei auch noch viel zu lachen, zu fluchen und sich aber auch sehr lieb gemeinte verbale Arschtritte zur Motivation zu geben. Das hat mir so gutgetan und insgesamt motiviert einfach am Ball zu bleiben und es dadurch noch einfacher gemacht. Es war nicht nur erträglicher, sondern wirklich schön zu sehen, wie man an diesen kleinen aber feinen Herausforderungen gemeinsam gewachsen ist.

Ein Tipp: Besorgt euch einen Schrittzähler. Mir war vorher selbst kaum bewusst, dass mein Homeoffice Alltag an wirklich stressigen Tagen, tatsächlich nur aus 300- 500 Schritten Bestand! Weil mein Hintern einfach nicht vom PC weggekommen ist und ich einfach aus diesem paradoxen Meeting Marathon nicht raus gekommen bin🙄 Kein Wunder also, dass da absolut nix passiert ist und der Rücken zusätzlich Probleme gemacht hat.🙈 Mit wenigen Ausnahmen sind es bei mir mittlerweile im Schnitt zwischen 8000-10.000 Schritte, die sich täglich eingependelt haben also 7 -8,5 Kilometer 👌

Wie schön es dann war, wenn Tag oder Wochen Ziele erreicht wurden und man sich gemeinsam füreinander gefreut hat. Wie viel Frische es rein gebracht hat in unserem Kulinarischen 4 Sterne Alltag etwas Abwechslung einzubringen. *Ironie aus* und wie spannend es war, gegenseitig Rezepte auszutauschen und diese auszuprobieren. Ihr kennt das doch, was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht 🤪

Diese doch recht harte Anfangszeit bis sich eine regelmäßige Routine daraus entwickelt hat, war nicht ganz leicht. Ich wollte „oft“ skippen..ahhhh…hab dann aber irgendwann meinen alten „Biss“ wieder erlangt und es wurde reine Disziplin daraus. Ohhh man, was hatte ich an manchen Tagen überhaupt keinen Bock mehr.

Wollte in der hormonellen Phase einfach alles in mich reinstopfen, ganz viel Beischlaf am liebsten und noch weniger von irgendeiner Routine wissen..ohh Gott und dann war da noch der letzte Abklang von meinem am Anfang des Jahres aufgedeckten Testosteron Überschuss in der Luft….es war gerade so als würde mir auf der Schulter ein kleiner Teufel sitzen, der mich maximal in Versuchung führen wollte mich für meine mögliche Inkonsequenz dafür direkt in die Hölle zu schicken und auf ewig auspeitschen zu wollen (Lauter Gedanke: Wobei mir das vermutlich auch noch gefallen hätte *schmunzel*).

Also zurück zum Thema „Disziplin“! Disziplin ist es genau dann, wenn man obwohl man an diesem Tag zu 300% keine Lust hat, sich trotzdem aufrafft und es einfach durchzieht und das hat im Grunde auch nur noch wenig mit Motivation zu tun.

Die ist sicherlich hilfreich, gerade am Anfang zwingend notwendig aber um das Etablieren einer festen Routine kommt man dennoch nicht herum in meinen Augen. Wie seht ihr das? Welche Erfahrungen habt ihr am Anfang eurer Reise gemacht oder macht ihr gerade noch und wie habt bzw. motiviert ihr euch durchzuhalten? Wie schaut eure Routine aus? Ohne was könnt ihr gar nicht mehr und was würdet ihr am liebsten einfach weglassen? Schreibt es gerne in die Kommentare weiter unten.

Trotzdem hat sich diese harte Anfangszeit bei mir sehr „positiv“ im Gedächtnis verankert. Ich muss heute darüber noch viel schmunzeln und bin so froh, dass wir beide irgendwie durchgehalten haben und jeder in seinem individuellen Tempo vorangekommen ist. Also gut die erste Hürde der Motivation und der Aufbau einer gesunden realistischen Routine war also geboren. What´s up next!

Mit einem kleinen „Break“ wegen meiner OP im Juni, habe ich dann so richtig erst im September mit der „Ernährung“ durchgestartet. Natürlich wie man mich kennt, nicht mit angezogener Handbremse. Ich bin der Meinung, wer bremst verliert! Ich bremse nicht mehr, wenn es um das Thema Essen geht. Es muss was auf den Teller, die Mutti hat Hunger 🤤💪 Zur Veränderung musste sich also einfach etwas ändern und dementsprechend schnell haben sich bei mir auch die Erfolge eingestellt.

Zum einen hat sich mein komplettes Mindset zu dem Thema Ernährung geändert und zum anderen Esse ich jetzt deutlich bewusster, auch teils Vegan aber mit der für mich gefunden Balance deutlich weniger tierisches Eiweiß zu mir zu nehmen und mehr pflanzliches Eiweiß mit einzubinden. Sau lecker kann ich euch nur sagen 🙂

Am Ende des Tages, ist es mein Körper und ich muss mich zwingend darin auch selbst wohlfühlen 🙂 Die Umstellung der Ernährung stückweise hatte unglaublich viele positive Side Effekte…Was ich so esse, wird immer mal wieder unter „Food“ im Blog mit thematisiert und in eigenen Blog Beiträgen mit euch geteilt. Na Uschi und wie viel haste nun runter gekriegt?

Ich habe zwischen dem 12.09.2024 – 31.12.2024 genau 15 Kilo völlig gesund abgenommen, indem ich einfach nur meinem Körper gegeben habe, was er gebraucht hat und weggelassen bzw. ersetzt habe, was er definitiv nicht gebraucht hat. Verzicht ist dabei nicht gleich Verzicht, aber mehr dazu dann unter dem Thema „Food“. 70 % Ernährung und 30% Bewegung und Fitness würde ich jetzt sagen. Findet einfach für euch die richtigen Impulse, warum ihr euch nachhaltig etwas Gutes tun wollt. Das Gewicht dann zu halten ist wieder eine ganz andere Herausforderung. Let’s fetz ✌️

Es geht hier nicht darum, irgendeinem Ideal nachzujagen, denn ich bin sehr ehrlich mit euch. Ich war schon immer recht weiblich und bin im reinen mit meinen Kurven. Die Hüften sind also keineswegs der Feind. Wie und ob du dich wohl fühlst, entscheidest nur du ganz allein. Dabei wissen wir doch alle, dass jeder so seine Kämpfe gegen die eigenen vermeintlichen Problemzonen austrägt. Dranbleiben, wenn euch was stört. Ihr schafft das🙏


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